Michelle’s Chilibabies

Jul 20, 2020

Chillianbau

Tag Eins und Zwei


Allgemeines
Die Chili gehört zu den Nachtschattengewächsen und trägt den lateinischen Gattungsnamen Capsicum. Die Chilischote variiert stark in Farbe, Größe und Form. Was aber alle gemeinsam haben ist der Stoff Capsaicin, welcher für die Schärfe verantwortlich ist. Sie stammt ursprünglich aus Mittel- bzw. Südamerika und bekam vermutlich auch dort ihren Namen von den Azteken. Chilis wachsen natürlich in wärmeren und feuchten Regionen, dass hilft uns auch die bei der Anzucht richtigen Bedingungen zu schaffen.

Temperatur und Feuchtigkeit
Meist ziehe ich meine Samen bei circa 25 °C, mit meiner Heizmatte komme ich jedoch auch auf 30 °C. Wichtig für das Keimen ist auch eine hohe Luftfeuchtigkeit. Um das Keimen anzuregen verwende ich ein Minigewächshäußchen welches man recht günstig bei Amazon oder auch im lokalen Gartencenter besorgen kann. Diese Grundausstattung ist nicht nur für Chilis gut, damit kann man so gut wie alle Samen leicht ziehen.

Die ersten beiden Tage meiner Chilibabies
Zu Beginn suche ich mir meine Chilisamen aus und lasse sie einen Tag lang in lauwarmen Wasser vorkeimen. Viele Foren und Anleitungen raten zusätzlich zu Kamillentee. Das könnt ihr gerne probieren, ich habe keinen Unterschied feststellen können. Solltet ihr andere Erfahrungen gemacht haben bitte schreibt mir ein Kommentar.

Ist der Tag um, geht es auch schon ans einsetzen in die Anzuchterde. Ich verwende dazu ungedüngte Kokoserde. Ungedüngt deshalb, weil der Samen selbst schon die Nährstoffe für die Keimlinge mitbringt. Dazu die Anzuchtschale zum dreiviertel Teil füllen, gut wässern. Nur nicht so viel dass sich Staunässe bildet. Anschließend die Samen einzeln in die Mulden legen und nur leicht mit weiterem Substrat bedecken. Noch einmal kurz anfeuchten und das Gewächshaus auf die Heizmatte stellen.

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